Fährtenhundesport

Fährtenhundesport ist eine Beschäftigungsart mit dem Hund, der aufgrund der relativ unspektakulären Trainings- und Prüfungssituationen sowie des hohen Trainingsaufwandes nur von einer kleinen Gruppe der Hundesportler betrieben wird. Dieses ist umso unverständlicher, als dass diese Sportart dem natürlichen Potential der Hunde sehr entspricht.

 

Die Voraussetzungen für diesen Sport erfüllt jeder normale, gesunde Hund. Eigenarten wie Größe, Rasse, Wesen oder Alter sind eher nebensächlich. Auch für den Hundeführer spielt das Alter keine entscheidende Rolle. Er sollte körperlich in der Lage sein, eine Fährte zu legen und sie mit dem Hund abzusuchen. Wichtig ist ein hohes Maß an Geduld, Zeit, Konsequenz und Ausdauer.

 

Fährtenarbeit bedeutet, dass ein Hund eine Fährte (Spur), welche zuvor entweder vom Hundeführer selbst oder von einer anderen Person gelegt worden ist, möglichst exakt und genau, an einer 10 m langen Leine, in einer vorgegebenen Zeit ausarbeiten muss. Der Hund, sollte außerdem, je nach Prüfungsstufe und Schwierigkeitsgrad der Fährte, Gegenstände (Holz, Leder, Stoff), welche auf der Fährte ausgelegt worden sind, anzeigen bzw. finden.

 

Im Fährtenhundesport gibt es drei Prüfungsstufen (FH-1, FH-2 und FH-3). Der Schwierigkeitsgrad, die Länge und die Zeit bis zur Ausarbeitung der Fährte, erhöhen sich mit jeder Prüfungsstufe.

Fährten ist eine tolle Beschäftigung mit dem „Vierbeiner“ in der Natur und eine Sportart für all jene, die „das Besondere“ mit ihrem Hund suchen.

 

Eines darf dabei jedoch nicht vergessen werden: Der aktivere Teil in diesem Sport ist der Hund. Es liegt jedoch am Mensch, den Hund entsprechend zu motivieren und einen hohen Suchwillen zu erzeugen. Hunde, die erst einmal wörtlich „den richtigen Riecher“ gefunden haben, werden ihr Möglichstes tun, um mit ihrem Frauchen oder Herrchen an das Ende der Fährte zu kommen ...

 

Mailkontaktadresse für FH-Fragen

fh@hundesportverein-dornbirn.at